Neuster Artikel

[8 Mrz 2010]
F.lux, oder es werde richtiges Licht

Grok (engl.) ist der Stellvertreter unserer urzeitlichen Vorfahren, der häufig für die Steinzeiternährungsweise in Anschaungsbeispiele benutzt wird. Die Steinzeiternährungsweise verfolgt den Ansatz, dass wir eher die Kost unserer Vorfahren nachahmen und auf die Entwicklungen des Ackerbaus der letzten 10.000 verzichten sollten. Sie sollte zusätzlich mit sportlicher Belastung kombiniert werden, die den körperlichen Belastungen unserer Vorfahren entsprechen. Hält man sich an diese Lebensweise, sollen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit etc. verhindert werden.
In Groks Leben gab es keine Computer und künstliche Lichtquellen. Er stand auf, wenn die Sonne aufging, und legte sich vor wilden …

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[22 Feb 2010]
Schlaue Ziele, oder Aufgaben mit Fingerspitzengefühl

Fingerkraft ist beim Klettern in vielen Situationen entscheidend. Manche Griffe sind klein oder liegen ungünstig, so dass nur mit ausreichender Kraft in den Fingern ein sicherer Halt möglich ist. Die Kraft geht dabei nicht nur von der Fingermuskulatur, sondern auch von den Unterarmen aus. Um diese Muskulatur zu trainieren, kann man sich ein Fingerbrett (Fingerboard engl.) kaufen; oder selbst bauen.
Anhand meines selbstgebauten Fingerbretts zeige ich in diesem Artikel, wie man Aufgaben mit Hilfe von SMART effektiv entwickelt. Durch SMART verlieren Aufgaben ihren Schrecken und die eigene Motivation sie zu lösen …

Arbeiten »

[8 Feb 2010]
Entschleunigung, oder langsam schneller ans Ziel

“In der Ruhe liegt die Kraft“, “Eile mit Weile” und “Eile ist die Tüchtigkeit von Stümpern” sind Redensarten, die eines gemeinsam haben. Sie drücken aus, dass man sich Zeit nehmen und nicht hetzen soll, sondern versuchen soll seine Aufgaben in Ruhe anzugehen.
Das klingt vernünftig und doch halten wir uns bei der täglichen Arbeit nur selten daran. Ich erlebe es bei mir selbst. Wenn die Tagesaufgaben kaum zu bewältigen sind, der Stress steigt, beginne ich mehrere Sachen gleichzeitig zu bearbeiten und werde ungeduldig. Klappt eine Aufgabe nicht auf Anhieb, springe ich …

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[7 Jan 2010 | 8 Kommentare]
Geregelte E-Mail-Zeiten, oder Mythen der Organisation

Homer Simpsons Fähigkeiten effizient zu arbeiten habe ich bereits mehrfach als leuchtendes Beispiel auf überallbüro.de beschrieben. Eine ganz besondere ist seine Konzentrationsfähigkeit. Homer gelingt es auf geradezu zen-buddistische Art jegliche äußeren Reize zu ignorieren. Dies spiegelt sich schon in einfachen Zitaten von Homer wieder: “Kann nicht sprechen … esse” oder “Kann Familie nicht töten … esse“.
Mir fehlt diese Stärke und so muss ich mich täglich neu überwinden konzentriert zu arbeiten. Doch wie geht das in Zeiten von E-Mail und Instant-Messaging? Oft lese ich den Ratschlag, diese Reizquellen nur zu geregelten …

Organisieren »

[24 Nov 2009 | 10 Kommentare]
Das Archiv, oder wie man E-Mails nicht organisiert

Das Parkinsonsches Gesetz besagt, dass die Zeit zum Erledigen einer Aufgabe mit der dafür zur Verfügung stehenden Zeit wächst. Zu dieser überraschenden Erkenntnis kam der Soziologe Cyril Northcote Parkinson bereits während der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Eine direkte Ableitung seines Gesetzes besagt, dass die Verwaltung einer Organisation die Tendenz habe, beliebig zu wachsen. Ab einem gewissen Punkt beschäftigt sich die Verwaltung ausschließlich mit sich selbst: Sie erzeugt und verschiebt nur noch eigene Aktenstapel und ist damit voll ausgelastet.
Wenn ich meinen täglichen E-Mail-Eingang betrachte, so habe ich manchmal das Gefühl, Teil …

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[9 Nov 2009 | 2 Kommentare]
Ninite, oder Software für die Massen

Vor einiger Zeit berichtete ich über das Problem von Kollegen verstellter Bürostühle und der Qual die über lange Zeit entwickelte Sitzposition wiederzufinden. Eine ähnliche Qual ist das immer gleiche Konfigurieren von Programmen, die man auf mehreren Rechner benutzt. Im Artikel “Programmregal, oder Einstellungen für unterwegs” zeigte ich, wie man Dropbox nutzen kann, um sich diese unnötige Arbeit zu sparen.
Die unnötige Arbeit beginnt aber schon früher, vor der Konfiguration, nämlich bei der Installation der Lieblingsprogramme. Es ist immer wieder der gleiche, dröge Ablauf: Aktuelle Version im Internet suchen, herunter laden, entpacken, …